Ivan Radosevic: Wie man Strategien richtig kommuniziert

Ivan Radosevic: Wie man Strategien richtig kommuniziert

Inhaltsverzeichnis

Ivan Radosevic erklärt, wie man seine Strategien am besten mit Mitarbeitern bespricht

Um eine Unternehmensstrategie durchzusetzen, braucht man die Unterstützung seiner Mitarbeiter. Wie Management-Experte Ivan Radosevic erklärt, ist Kommunikation hierfür das A und O.

Eine Strategie ist leicht geplant, weiß Ivan Radosevic. Die Umsetzung ist dagegen oft das größere Problem. Dafür ist es nämlich notwendig, dass das ganze Unternehmen an einem Strang zieht – und dafür sollten alle Beteiligten, von Führungskräften bis zu den Mitarbeitern die Ziele und Methoden der Strategie verstanden haben. Damit das gelingt, ist eine geeignete Strategiekommunikation von Nöten, für deren Grundpfeiler Ivan Radosevic einige Tipps auf Lager hat.

Inhalt:

  • Warum ist eine Strategiekommunikation in Ivan Radosevics Augen so wichtig?
  • Methoden und Instrumente für die Strategiekommunikation
  • Eine Strategiekommunikation richtig präsentieren

WARUM IST EINE STRATEGIEKOMMUNIKATION IN IVAN RADOSEVICS AUGEN SO WICHTIG?

Als Führungskraft hat man natürlich viele Pläne, die das Unternehmen lang- oder kurzfristig voranbringen sollen, weiß Ivan Radosevic. Damit die Pläne mit nachhaltigem Erfolg in die Tat umgesetzt werden können, bedarf es allerdings einer geeigneten Strategie – und die setzt voraus, dass alle Mitarbeiter wissen, wo die Reise in Zukunft hingehen soll. Die Strategie muss also richtig kommuniziert werden, damit sich das Unternehmen auch tatsächlich weiterentwickeln kann und es nicht nur bei den Plänen bleibt, so Ivan Radosevic.

METHODEN UND INSTRUMENTE FÜR DIE STRATEGIEKOMMUNIKATION

Entscheidend für die Strategiekommunikation ist Ivan Radosevic zufolge, dass alle Beteiligten begreifen, worum es eigentlich geht. Der Experte empfiehlt daher, auch komplizierte Aspekte in einfache Leitsätze umzuformulieren, die einprägsam und für jeden verständlich sind. Hier besteht die Herausforderung darin, die Formulierungen nicht zu allgemein zu fassen oder widersprüchlich zu gestalten, weshalb Ivan Radosevic empfiehlt, die Aussagen vor der Bekanntgabe nochmal genau zu prüfen und zu hinterfragen. Wurden die Leitsätze zufriedenstellend formuliert, müssen sie im gesamten Unternehmen vorgestellt werden, weshalb es wichtig ist, die Abteilungsleiter frühzeitig in die Strategiekommunikation mit einzubinden. Diese können die Strategie dann in ihre Abteilungen tragen und so gleichzeitig Rückmeldung darüber geben, ob die Strategiekommunikation funktioniert oder ob hier und da noch Verbesserungsbedarf besteht, meint Ivan Radosevic. Die Abteilungsleiter sind außerdem insofern wichtig, da sie als Vorbild für ihre Teams vorangehen. Hat die Abteilungsleitung die Strategie also nicht verstanden oder steht nicht hinter dem Konzept, kann man davon ausgehen, dass sie nicht funktionieren wird, so Ivan Radosevics Erfahrung.

EINE STRATEGIEKOMMUNIKATION RICHTIG PRÄSENTIEREN

Um die Leitsätze anschaulich darzustellen, ist laut Ivan Radosevic eine Übersicht mithilfe einer sogenannten Strategy Map eine gute Möglichkeit. Diese „Landkarte“ stellt die Perspektiven wichtiger Erfolgsgrößen wie Finanzen, Kundenumsatz und Firmenentwicklung dar und kann bei Bedarf immer wieder zu Rate gezogen werden, so der Management-Experte. Ebenfalls hilfreich sind in diesem Zusammenhang Strategie-Workshops, in denen die Strategie, konkret auf die einzelnen Abteilungen oder Arbeitsbereiche bezogen, erläutert wird. Hier können die Führungskräfte genau mit ihren Teams besprechen, was in Zukunft deren Aufgaben sein werden und was die Strategieplanung für deren Umsetzung vorsieht. Ivan Radosevic rät außerdem, alle Mitarbeiter regelmäßig über strategische Themen, Fragestellungen und Probleme zu informieren.